Das Medizinstudium wurde im Studienjahr 2010-2011 einer starken Umstrukturierung unterzogen, vor allem was die Aufnahme ausländischer Studenten betrifft.
(Zahn-)Medizin und Pharmaziestudium werden von Universitäten angeboten, die mit Universitätskliniken (centres hospitaliers univiersitaires - CHU) verbunden sind. Davon gibt es ca. 30 in Frankreich.

Ausländische Studenten (außerhalb der EU) können keinesfalls im Laufe des Studiums das Medizinstudium in Frankreich fortsetzen.

Europäische Studenten, die den zweiten Studienabschnitt in Medizin abgeschlossen haben oder ein gleichwertiges Diplom aufweisen können und jene ausländische Studenten, die den zweiten Studienabschnitt vollständig in Frankreich absolviert haben, führen ihre Spezialisierung (TCEM - Troisième cycle d'études médicales) normal aus (nationale Einstufungsprüfungen, danach Turnuszeit).

Ausländische Studenten (außerhalb der EU), die noch kein Medizindiplom in ihrer Heimat erworben haben, müssen, egal in welchem Semester sie sind, im ersten Jahr des ersten Studienabschnittes einsteigen (PAES seit 2010) und den Concours am Ende des Studienjahres bestehen. Somit erreichen sie das gleiche Niveau, das sie in der Heimat erlangt haben.

In allen Fällen setzt ein Medizinstudium sehr gute Französischkenntnisse voraus.