Gründliche wissenschaftliche und praktische Ausbildungen, in Verbindung mit der Welt der Unternehmen

Frankreich ist auch für seine exzellenten Ausbildungen im Ingenieurswesen bekannt.

Die französischen Ausbildungen zum Ingenieur verbinden eine sehr gründliche theoretische Ausbildung in den wissenschaftlichen Bereichen mit der praktischen Erfahrung im Bereich des Ingenieurs. Die engen Beziehungen, die die Schulen mit der Wirtschaft halten, stellen pädagogisch und fachlich gesehen einen wichtigen Teil dar.

In Frankreich gibt es mehr als 250 Ingenieurshochschulen. Diese werden systematisch von der Commission nationale des Titres d'Ingénieurs (CTI) kontrolliert, die das ausgestellte Diplom anerkennt, und werden in einer Konferenz zusammengefasst: die CDEFI.

Zusammen decken sie alle Bereiche der Ingenieurswissenschaften ab, aber jede von ihnen ist in einem bestimmten Bereich spezialisiert.

Der Zugang zu den Ingenieurshochschulen wird über ein Aufnahmeverfahren abgewickelt, das anhand des Bewerbungsdossiers, einer Eignungsprüfung und/oder eines Bewerbungsgespräch entschieden wird.
Die Studiengebühren an den öffentlichen Ingenieurshochschulen betragen ungefähr 500 Euro pro Jahr.

Ingenieurshochschulen und Forschung

Einige Ingenieurshochschulen bieten auch Forschungszyklen als Doktorat an und erlauben somit, das Studium bis zum Erhalt des Doktorats der Ingenieurswissenschaften zu verfolgen. Diese Forschungszyklen erfolgen in den Laboratorien der Ingenieurshochschulen, meistens in Kooperation mit Universitäten und industriellen Einrichtungen von hohem Niveau.

CampusFrance präsentiert das Programm n+i:

Das Netzwerk "n+i" ist ein Konsortium, das mehr als 70 französische Ingenieurshochschulen zusammenfasst. Es richtet sich an ausländische Studierende oder junge Ingenieure, die bereits mindestens ein Diplom auf Bachelorniveau besitzen.

  • wichtige technologische und wissenschaftliche Inhalte
  • Ausbildung in Human- und Sozialwissenschaften (Master "n+")
  • Kurse in Management und Betriebswirtschaft
  • Lernen von Fremdsprachen (Französisch, Englisch verpflichtend und die Möglichkeit, sich weiterhin in seiner Muttersprache zu üben).

Die Rolle der Unternehmen während der Ausbildung bezieht sich darauf, die Ingenieure "n+i" besser vorzubereiten, indem man sie direkt realen Übungssituationen ihres Metiers aussetzt, im Rahmen eines Praktikums oder durch direkte Mitarbeit an einem Projekt.